29. Juli 2017

Geschichte

 

Geschichte des ÖCV – Hubertuszirkels

Wann die Idee, einen Jagdzirkel zu gründen, entstanden ist, lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren.

Nach Aussagen der geistigen Väter, Mag. Andreas Ertl und Mag. Helmut Kühtreiber, kam der entscheidende Impuls 1986 während ihrer Studienzeit entweder bei einem „Grabmüller – Seminar“ (Grabmüller ist ein Beisel gegenüber der Wirtschaftsuniversität) oder zur Zeit des Morgenansitzes auf der Bude e. v. Mercuria.

Mag. Ertl war damals Tagungsleiter an der ÖCV-Bildungs-Akademie und stand daher auch zum damaligen Amtsträger für Bildungswesen Mag. Erich Gratzberger – ebenfalls ein passionierter Jäger – in Kontakt.

Dieser trug die Idee in den Verband. Der erste offizielle HUZI – Abend fand am 16. Dezember 1986 statt. Unter dem Gründungsvorsitzenden Mag. Gratzberger etablierte sich bald ein reges Zirkelleben, dessen Höhepunkte Jagdeinladungen zu Schnepfenstrich und Rieglern bei ihm und Dipl. Ing. Hubertus Fladl waren.

Gründungsvorstand

Mag. Erich GRATZENBERGER Vorsitzender
Mag. Andreas ERTL Vorsitzender – Stellvertreter
Mag. Helmut KÜHTREIBER Schriftführer
Mag. Franz WOLFBEISSER Kassier

Erst 1994 erfolgte die offizielle Anerkennung durch den ÖCV als Traditionszikel für Niederösterreich und Wien. Dafür wurde, über unsere Initiative, durch die CVV (Innsbruck) sogar ein eigener Passus in die Cartellordnung aufgenommen.

Dipl. Ing. Klemens Melichar, der auch die seinerzeitigen eigenen Hubertuszirkel-Strophen im „Letzten Allgemeinen Lied“ verfaßte, sammelte bald eine stattliche Anzahl Jagdhornbläser bei den wöchentlichen Proben, sodass eine eigene HUZI-Bläsergruppe entstand. Leider ist diese, nach durchaus beachtlicher Tätigkeit, hauptsächlich bedingt durch den Abschluss der Studien und der damit verbundenen „Heimkehr“ ihrer Mitglieder, im Laufe der Jahre sanft entschlafen.

Der HUZI selbst gibt durchaus kräftige Lebenszeichen. Der derzeitige Mitgliederstand umfasst etwa 130 Cartellbrüder. Dazu besuchen auch eine Reihe von Gästen gerne unsere Veranstaltungen. Besonderer Dank gilt jenen Weidkameraden, die uns trotz Ortswechsel die Treue gehalten haben.

Bis dato wurde etwa 250 reguläre Zirkelabende mit zum Teil hochkarätigen Vorträgen, sowie Sonderveranstaltungen wie Schießen, Exkursionen und Jagden, abgehalten.

Mit besonderen Stolz darf der ÖCV-Hubertuszirkel auf die beiden Seminare

„Jagd – Im Spektrum der Betrachtungen“, Geras 2000

„Die Zukunft der Jagd im 21. Jahrhundert“, Geras 2002

verweisen, wo exzellente Experten des In- und Auslandes referierten. In den vergangenen Jahren war der ÖCV-Hubertuszirkel bemüht nicht nur die Jagd selbst in ihrer Vielfalt, sondern auch in ihrem Kontext von Natur, Umwelt und Ökologie bis hin zur kulturellen Vergangenheit zu betrachten. Für uns, als verantwortungsbewußte Christen, sind ethische Grundsätze dabei unverzichtbar. Diese hohen Ziele anzustreben, standen stets im Mittelpunkt, und daran darf und soll sich auch nichts ändern.

In diesem Sinne: Hubertuszirkel vivat, crescat, floreat ad multos annos !

Vorsitzende des ÖCV – Hubertuszirkel seit seiner Gründung:

Mag. Erich GRATZBERGER 1986 – 1988
Ing. Dr. Heinrich ECHSEL 1988 – 1996
Dipl. Ing. Peter PRIELER 1996 – 1999
Ing. Alexander SKRIWANEK 1999 – 2002
Dr. Herbert HÖBINGER 2002 – 2005
Dr. Christoph STAUS 2005 – 2008
Ing. Alexander SKRIWANEK 2008 – 2014
Mag. Franz MOIGG 2014 –